Projektdetails

BMF2100000020
27.07.2021
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laufend
Klimainstrumente und volkswirtschaftliche Effekte - Studie zu den Auswirkungen von ökologischen Lenkungsabgaben und Emissionshandel auf die ökologische Nachhaltigkeit
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66.000,00
Allgemeine Rahmenrichtlinien für die Gewährung von Förderungen aus Bundesmitteln
nein

beteiligte Personen/Organisationen

RolleLfnrName
Auftraggeber1Bundesministerium für Finanzen
Auftragnehmer1EcoAustria - Institut für Wirtschaftsforschung

zugeordnete Wissenschaftszweige

Wissenschaftszweige
Wirtschaftswissenschaften

Abstract deutsch

Eco Austria, Frau Priv.-Doz. Dr. Monika Köppl-Turyna, übermittelte am 26. Juli 2021 das Anbot für die Erstellung der Studie "Klimainstrumente und volkswirtschaftliche Effekte - Studie zu den Auswirkungen von ökologischen Lenkungsabgaben und Emissionshandel auf die ökologische Nachhaltigkeit" (Beilage 1). Die Studie untersucht mehrere klimapolitische Instrumente mit dem Ziel, die volkswirtschaftlichen Wirkungen zu ermitteln. Basis der Analyse ist das allgemeine Gleichgewichtsmodell PUMA („Public Policy Model for Austria“). Für das hier angebotene Forschungsvorhaben sind diverse Modellerweiterungen notwendig, um die volkswirtschaftlichen Folgewirkungen von Klimainstrumenten analysieren zu können. Dabei sind die Wirkungskanäle und Reaktionen von privaten Haushalten und Unternehmen auf die Klimainstrumente entsprechend zu berücksichtigen. Folgende zusätzliche Module für das PuMA-Modell werden für die Analyse wesentlich sein: Erstens wird ein Energienachfragemodul implementiert, welches für private Haushalte und die Wirtschaftssektoren die Nachfrage nach verschiedenen Formen von Energie ermittelt. Das Emissionsvolumen wird insbesondere durch die Nachfrage nach Energie und die Zusammensetzung des Verbrauchs bestimmt. Ein zweites Modul unterscheidet die verschiedenen Emissionssektoren. Derzeit wird bereits ein erheblicher Anteil der Energienachfrage im EU-ETS erfasst. Für diesen Bereich gelten auch eigene Reduktionsziele. Dabei ist insbesondere die Differenzierung zum Nicht-EU-ETS Bereich wesentlich. Dabei ist nicht auszuschließen, dass Unternehmen im EU-ETS auch von Maßnahmen im Bereich des Nicht-EU-ETS indirekt betroffen werden. Dies wird ebenfalls im Modell berücksichtigt. Ein drittes Modul repräsentiert den Energiesektor mit entsprechenden Investitionsentscheidungen und der Bestimmung des Ausmaßes an Energieimporten. Die Ausarbeitung und Implementierung dieser Module in das PuMA-Modell erfordern einen entsprechenden zeitlichen Aufwand. Gemäß dem vorliegenden Anbot von EcoAustria liegen die Kosten bei € 66.000,-, einschl. USt.