Projektdetails

BMBWF17377740001
28.09.2017
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laufend
Aktionslinie 4 - Dialog Wissenschaft & Gesellschaft (Public Science) Projekt "Längsschnittstudie "Wege in die Zukunft" - Vergesellschaftung junger Menschen in Wien"
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20.000,00
- keines -
nein

beteiligte Personen/Organisationen

RolleLfnrName
Auftraggeber1Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Auftragnehmer1Universität Wien

zugeordnete Wissenschaftszweige

Wissenschaftszweige
Erziehungswissenschaften
Soziologie
Andere Sozialwissenschaften

Abstract deutsch

Im Projekt „Wege in die Zukunft – Längsschnittstudie über die Vergesellschaftung junger Menschen in Wien“ sollen Jugendliche ab der achten Schulstufe der Neuen Mittelschule (NMS) mindestens für fünf Jahre auf ihren Bildungswegen und den Übergängen in die Erwerbsarbeit begleitet werden. Jugendliche, die die 8. Schulstufe in der NMS absolvieren, sind mit besonderen Anforderungen konfrontiert, wenn es darum geht, die Übergänge der ersten Schwelle, d.h. von der Schulausbildung in die Berufsausbildung, und von der zweiten Schwelle, nämlich von der Berufsausbildung in den Arbeitsmarkt zu bewältigen: Jugendliche der NMS schlagen mannigfache Übergangswege ein, durchschnittlich sind ihre Teilhabemöglichkeiten an weiterer Bildung und Ausbildung bzw. am Arbeitsmarkt stärker in Frage gestellt, als jene von Schülerinnen und Schülern der Gymnasien. Dazu trägt auch der hohe Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und/oder niedrigeren sozio-ökonomischem Hintergrund bei. Ziel der Längsschnittstudie ist es, Lebenssituationen und Übergänge Jugendlicher zu untersuchen, um neue Erkenntnisse über Lebensverläufe und Übergänge, z.B. von der Schule in weitere Bildung und Ausbildung bzw. in den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Um einen umfassenden Einblick zu gewinnen und Strategien entwickeln zu können, wie sich Veränderungen im Leben einzelner Jugendlicher als auch in der Gesellschaft insgesamt auswirken, ist es notwendig, das Leben junger Menschen im Zeitverlauf zu beobachten. Ausgehend von diesen Ergebnissen ist es wichtig, ein tieferes Verständnis dafür zu bekommen, wie unterschiedliche Lebensbereiche zusammenwirken und wie Orientierungen und Einstellungen von Jugendlichen im Laufe der Zeit gebildet werden bzw. sich verändern. Dies vor allem auch deshalb, da im Kontext entstandardisierter Übergänge die individuellen Perspektiven, Motivationen und Bedingungen der Jugendlichen zu entscheidenden Faktoren für ihre Integration in Bildung, Arbeitsmarkt und Gesellschaft werden.